Niemand erzählt, was passiert, wenn die Beerdigung vorbei ist.
Wenn alle gegangen sind, wenn die Blumen langsam verwelken
und die Stille zum ständigen Gast wird.
Niemand spricht darüber, wie es sich anfühlt, nach Hause zu kommen,
die Tür zu öffnen und dieses Lachen nicht mehr zu hören,
diesen vertrauten Duft nicht mehr wahrzunehmen,
diese erwartete Umarmung nicht mehr zu finden.
Niemand erklärt, wie man die Tage übersteht ohne diese Präsenz.
Wie man sie in jedem Gegenstand sucht –
in einer vergessenen Tasse, auf einem leeren Stuhl.
Wie sehr es schmerzt, ihren Platz am Tisch zu sehen
und dennoch weiter zu decken,
als würde sie jeden Moment wiederkommen.
Es bleibt eine Leere zurück, die man nicht sieht,
aber tief spürt.
Ein Echo einer Liebe, die sich nicht mehr geben lässt,
aber nicht verschwindet…
Sie bleibt bestehen, unversehrt,
als würde sie warten, bis wir zurückkehren.
Erst danach, wenn niemand mehr zusieht,
werden die Tränen wahr.
Man lernt, mit der Lücke zu leben,
Fotos zu umarmen,
zum Himmel zu sprechen, als würde jemand antworten.
Denn die Beerdigung endet…
aber die Trauer, die wirkliche Trauer,
beginnt erst dann und endet in Wirklichkeit NIE. 💔